RWE Companius kürt „Projekt des Jahres“
Essen, 10. März 2010
Das erste Mal seit Gründung von RWE Companius im Jahr 2007 ermöglichte die Initiative allen Mitarbeitern, aus den 2289 in 2009 umgesetzten gesellschaftlichen Projekten, das „Projekt des Jahres“ zu wählen. An der Abstimmung beteiligten sich mehr als 1 350 Mitarbeiter.
Im Vordergrund der Aktion stand der Gedanke, möglichst vielen Mitarbeitern das Engagement ihrer Kollegen näher zu bringen und auf diesem Weg neue Ideen zu fördern und persönlichen Einsatz zu fördern.
Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer der Abstimmung von dem Bau einer Schulküche in Ghana. Das von RWE Mitarbeiterin Birgit Cawni initierte Projekt wurde von den Mitarbeitern auf den ersten Platz gewählt. 2009 erhielt die Projektleiterin eine Fördersumme, die den Bau einer Schulküche und die Grabung eines Brunnens in Ntotroso ermöglichte. Für die Umsetzung eines Folgeprojektes erhält die Projektinitiatorin nun weitere 3.000 Euro. „Wir hatten überhaupt nicht mit dem ersten Preis gerechnet und uns unheimlich gefreut“, so Birgit Cawni. „Mit solch einer hohen Summe können wir unheimlich viel erreichen. Noch ist keine Entscheidung getroffen, aber zurzeit planen wir, eine Hebammenstation zu errichten. Da die Zahl der Waisenkinder leider zunimmt, kommen auch Arbeiten im Waisenhaus in Frage.“
Über den zweiten Platz freut sich das Projekt „Freunde für Kinder“. Zehn RWE Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützten in Essen je ein Kind aus Verhältnissen, in denen eine positive erwachsene Bezugsperson fehlt. Über den Zeitraum von sechs Monaten unternahmen die Paten gemeinsam mit „ihren“ Kindern Ausflüge oder trafen sich zum gemeinsamen Basteln und Spielen. Für ein Anschlussprojekt erhielten sie 2.000 Euro.
Auf den dritten Platz wählten die Mitarbeiter gleich zwei Projekte. Das Projekt „Jobpate“ unterstützt Jugendliche bei der Vorbereitung auf die Berufswelt. Die beteiligten Helfer nutzten ihr Wissen aus dem Bereich der Personalentwicklung, um mit den Jugendlichen den Ablauf von Bewerbungsgesprächen zu üben und ihnen nützliche Verhaltenstipps für Bewerbung und Joballtag mit auf den Weg zu geben.
Bei den „Fun-Samstagen Special“ handelte es sich um eine Veranstaltungsreihe für schwerstmehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche, für die es vergleichsweise wenig Möglichkeiten für eine ereignisreiche Freizeitgestaltung gibt. An insgesamt sieben Samstagen fanden Veranstaltungen und Unternehmungen speziell für diese Zielgruppe statt.
Die beiden Projekte erhalten durch die Wahl je 1.000 Euro.





