Auf die Pinsel, fertig, los!
Ihr Talent im Umgang mit Pinsel und Farbe stellten 14 RWW-Führungskräfte jetzt in den Dienst der guten gemeinsamen Sache: An einem Wochenende im Januar renovierten sie eine leerstehende Wohnung der Flüchtlings- und Migrationsberatungsstelle der Caritas in Mülheim. „Die Idee, mit einem Team aus Führungskräfte der RWW ehrenamtlich ein gemeinnütziges Projekt zu realisieren, war bei unserem letzten Meeting entstanden“, sagt Ulrich Schallwig von der Kommunikationsabteilung der RWW. Als Initiator des Companius-Projektes freut er sich besonders über die positive Resonanz seiner Kollegen: „Innerhalb von nur drei Tagen stand die freiwillige Malerkolonne, bestehend aus Kollegen der unterschiedlichsten technischen und kaufmännisch/administrativen Unternehmensbereiche.“
Dann hieß es: Auf die Pinsel, fertig, los! Wände, Decken, Fußleisten, Türen, Fenster und Heizkörper einer ca. 60 m² großen Wohnung hatten dringend einen neuen Anstrich nötig, denn die Caritas plant in den Räumen ein neues Projekt. Unter dem Motto „Interkulturelle Öffnung – professionelles und ehrenamtliches Handeln vor Ort verbinden!“ soll hier schon ab Februar Zuwanderern und Flüchtlingen geholfen werden, aber auch Menschen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind.
„Es geht um praktische Integrationshilfe, zum Beispiel durch Beratungsangebote, Sprach- und Alphabetisierungskurse für Frauen, Hausaufgabenförderung von Kindern und Jugendlichen sowie die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements im Stadtteil. Das fehlende Büromobiliar steuert RWW aus dem eigenen Fundus noch bei“, erklärt Schallwig.
Die Bilanz am Ende des Wochenendes kann sich sehen lassen: 50 Liter Wandfarbe, 7,5 Liter Lack und bereits nach fünf Stunden tatkräftiger Teamarbeit eine besenreine Wohnung in strahlendem Weiß. „Unsere Mitarbeiter werden die Räume am Montag nicht wiedererkennen. Wir freuen uns riesig über das Engagement der RWWler, die so kurzfristig einen freien Samstag für unser Projekt geopfert haben. Wir hätten die notwendigen Renovierungsarbeiten gar nicht so schnell und hochwertig durchführen können“, bedankte sich die stellvertretende Caritas-Direktorin Margret Zerres.






