RWE Companius: Gelungene Premiere des ersten Standorttreffens
„Gesellschaftliches Engagement macht Spaß und bringt neue Erfahrungen“ – so lautet das Fazit des ersten Standorttreffens von RWE Companius am 15. Oktober in Essen. Mehr als 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich im RWE Turm, um sich mit anderen ehrenamtlich engagierten Kollegen auszutauschen und neue Projekte kennenzulernen.
Die gut besuchte Veranstaltung nahm sich das Konzept der „sozialen Marktplätze“ zum Vorbild. In ungezwungenem Rahmen stellten mehrere Organisationen rund 20 Projekte aus verschiedenen Bereichen vor. RWE Companius Mitglieder und Interessenten hatten die Gelegenheit, sich im Detail über die Aktionen zu informieren und sich bei Interesse direkt als Helfer zu melden.

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Mit zwei außergewöhnlichen Projekten machte die Universität Duisburg-Essen auf ihre Arbeit aufmerksam. „Uni-Aktiv“ suchte und fand potenzielle Mentoren für Studierende, die sich ehrenamtlich engagieren und für ehrgeizige gemeinnützige Projekte – unter anderem in Schwellen- und Entwicklungsländern – Unterstützung durch erfahrene Projektleiter aus der Wirtschaft benötigen.
Das Projekt „METALOG“ traf auf mehrere Interessierte, die sich vorstellen können, als Ratgeber für gesellschaftliche Neuerungen aktiv zu werden. Der Gedanke hinter METALOG: Möglichst viele Menschen aus möglichst unterschiedlichen Bereichen können durch ihren Input innovative Lösungsansätze für gesellschaftliche Neuerungen entwickeln. So möchte das Projekt der Uni Duisburg-Essen unter anderem erarbeiten, wie sich alternative Konzepte neben großen Wohlfahrtsorganisationen behaupten können.
Neben der Universität freuten sich der Bundesverband Kinderhospiz e. V., die Johanniter Unfallhilfe e. V., das Franz Sales Haus und die Ehrenamt Agentur Essen über die Gelegenheit, Ehrenamtliche für verschiedene Projekte zu begeistern.
Die Möglichkeit, einem interessierten Publikum spontane Projektideen vorzustellen, nutzten gleich mehrere Teilnehmer. Unter anderem nutzte Ute Jungbluth von der RWE IT die Chance, ihre Idee eines mobilen Spielplatzes für einen Kindergarten zu präsentieren und um einen Erfahrungs- und Ideenaustausch zu bitten. Hilfe kam direkt von zwei Kollegen, die durch vergleichbare eigene Projekte mit wertvollen Tipps und Ratschlägen weiterhelfen konnten.
Karsten Sund von der RWE IT informierte spontan über ein ehrgeiziges Projekt zur Unterstützung für Menschen in Weißrussland durch den Transport von Hilfsgütern und Siegfried Kaufmann, der bereits ein Projekt in Ghana umgesetzt hat, stellte den Anwesenden den geplanten Aufbau einer Hebammenstation und einer Bewässerungsanlage vor.
Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer entschlossen sich spontan – nicht zuletzt angeregt durch die Beispiele erfolgreich durchgeführter Projekte aus dem Kollegenkreis – zu helfen. So wurde die Pilotveranstaltung für alle Beteiligten zur gelungenen Premiere. Sicher ist schon jetzt: Das RWE Companius Standorttreffen wird in Zukunft in verschiedenen RWE Gesellschaften stattfinden.
