150.000 Pesos für Jamao al Norte
Mit seinem RWE COMPANiUS Projekt „Wasser ist Leben“ belegte Johannes Faßbender den ersten Platz bei der Wahl zum Projekt des Jahres 2010. In den Bergen der Dominikanischen Republik kümmerte er sich persönlich um die dringend benötigte Wasserversorgung zweier Dörfer im äußersten Norden der Insel. Die Siegprämie von RWE COMPANiUS ermöglicht es ihm nun, weitere Missstände zu beheben.
„Die Menschen hier haben sich riesig gefreut“, berichtet Johannes Faßbender. Als er im Juni vom ersten Platz seines Projektes erfährt, befindet er sich gerade wieder in dem Projektort Jamao al Norte, um sich ein Bild über den Fortschritt der Arbeiten zu machen. Umgehend erzählt er den Einheimischen von dem erneuten Geldsegen. Für die 3.000 Euro oder besser 150.000 Peso ist schnell ein Verwendungszweck gefunden. Die Fördermittel sollen zur Instandsetzung der einzigen Straße in die abgelegenen Dörfer La Filipina und Hojas Anchas eingesetzt werden.
„Die Ansteigung nach La Filipina befindet sich in einem katastrophalen Zustand“, sagt Faßbender. Die Bergregion an der Nordküste ist in den Regenperioden nahezu von der Zivilisation abgeschnitte. Krankentransporte sind dann bestenfalls mit einem Esel zu bewerkstelligen. Die Milchbauern bleiben auf ihren Erzeugnissen sitzen und die Lehrer gelangen nicht mehr zu den beiden Dorfschulen. „Die Kinder, die dort ohnehin nicht allzu viel lernen, bekommen so noch weniger Unterricht, weil die Schulen tagelang geschlossen werden müssen“, beklagt Faßbender.
Die Förderung durch RWE COMPANiUS ist ein erster wichtiger Schritt, die Infrastruktur in dieser ärmlichen Region zu verbessern. Johannes Faßbender ist sich aber im Klaren darüber, dass dies erst der Anfang ist: „ Für eine nachhaltige Lösung werden weitere Spenden nötig sein.“





